Die SED®-Methode

Die SED®-Methode im persönlichen Coaching für körperliche und mentale Freiheit.

Die SED®-Methode ist eine kommunikative Methode, die Deutung und Klärung der Ursachen von Krankheit und Gesundheit übernimmt. Dabei unterstützt und verwertet sie in ihrer Form der systemisch-energetischen Dialektik (SED) wechselseitig die Bemühungen beratenden Handelns. Mit ihrer Hilfe findet der Berater Zugang zu der sozialen Situation seines Klienten. Gleichzeitig versetzt es den Klienten in die Lage einen ersten Schritt zur Kontrolle der Situation einzuleiten. Er verleiht seiner Befindlichkeit, der möglichen Ursache und der befürchteten Folgen der chaotisch empfundenen Situation Form.

Die systemische Ausbildung basiert auf einem modernen systemisch-soziologischen Wissen, dass Gesundheit, Verhalten und soziale Lebensbedingungen in Abhängigkeit voneinander betrachtet. Es sieht den Wunsch das Leben selbstverantwortlich gestalten zu können als ein zentrales Bedürfnis jedes Menschen.

Konflikte und Verstimmungen haben eine wichtige Funktion für den Bestand sozialer Gemeinschaften (Familie). Sie sind nicht Ausdruck eines individuellen Krankseins, sondern eines im System. Erfolgreiches Coaching ergibt sich aus der Frage, wie im sozialen Umfeld Menschen gemeinsam ihre Wirklichkeit erzeugen und organisieren.

Die grundlegende Überlegung der SED®-Methode ist, dass in einem sozialen System alles gezeigte Verhalten immer auch als ein kommunikatives Angebot zu verstehen ist. Konflikte und Störungen sind nicht mehr als „Dinge“ zu betrachten, sondern als Prozesse. Sie werden durch eine konsensuelle Koordination von Handlungen verschiedener Personen in der Familie entwickelt. Auf diese Weise sind die Krankheiten nicht mehr generalisiert als Defekt-Symptome, sondern als Prozess-Symptome. Und Prozesse sind bekanntlich lösbar.

Systemische Perspektive

Im systemischen Verständnis haben körperliche und psychische Symptome stabilisierende Funktionen für das Gleichgewicht eines Systems (Homöostase). In der SED®-Methode geht es darum festgefahrene, starre Perspektiven und deren stabilisierende Konfliktebene durch dialektische Angebote zu öffnen und eine Vielfalt von neuen Perspektiven zuzulassen.

Jedes lebende System muss, um sich orientieren und handeln zu können, die ihn umgebende soziale Umweltkomplexität in eine ihm gemäße Individualkomplexität transformieren. Wirklichkeitsbeschreibungen im Coaching sind daher individuelle Konstruktionen, die immer innerhalb gemeinschaftlicher Systeme entstehen.

Das verlangt von Ärzten, Pädagogen, Managern oder Beratern, diese systemischen Grundsätze des menschlichen Daseins kennenzulernen, wertzuschätzen und ihre Arbeit auf diese hin abzustimmen.

Menschen interpretieren und erzeugen Ihre eigene Bedeutung

Bei der SED®-Methode achten wir mehr auf die Art und Weise der Erzählungen über die Konflikte, als auf die Konflikte selbst. Die „Geschichten“ und die damit verbundenen Unter- und Entscheidungen, die bedeutungsvoll vermittelt werden, bauen Realitäten in Systemen auf. Unsere Unterscheidungskraft macht uns erst zum Individuum und ist gleichzusetzen mit dem „Urknall der Realitätskonstruktion“.

Wir erfahren, welche „Geschichten“ eigentlich das Leben oder die Familie regieren. Unsere respektvolle Rolle ist dabei, mit grenzenloser Neugier und aus einer Position des Nichtwissens die Bedeutungen des Klienten kennenzulernen, sie zu verstehen und so für seine eigenen Erzähltraditionen zu sensibilisieren. Durch den Dialog kommt es zu einer wechselseitigen Bestätigung neuer, lebensaufbauender Bedeutungen.

Die Welt der Krankheit

Die Welt der Krankheit ist systematisiert und kartographiert. Über die Welt des Kranken selbst, des subjektiven Empfindens von Kranksein, von seelischer Not und Elend hingegen wissen wir wenig. Es ist die Welt des sprachlosen Leids, der stillen Tiefe der Not, der Ohnmacht, des Verloren- und des Ausgeliefertseins an eine naturwissenschaftliche High-Tech-Medizin. Ihr fehlt die Fähigkeit zum Mitleid, zum Mitgefühl und zu einem empathischen Dialog.

Das Ergebnis klinischer Gesprächsreflexion kann kein wahres Verständnis der Natur psychosozialer Probleme und ihrer Lösungen sein. Zugespitzt formuliert heißt dies, dass „festgefahrene“ Patienten, die im Hervorbringen ihrer individuellen und sozialen Welt Probleme erzeugt haben, vielfach auf „festgefahrene“ Therapeuten treffen.

Wir brauchen nicht nur den wissenschaftlich-technologischen Fortschritt in der Medizin - sondern noch viel dringender - einen Fortschritt im Dialog zwischen der Medizin und den Menschen, die zu ihr Zuflucht suchen. Krankheit ist in erster Linie eine emotionale Leidensgeschichte und danach erst eine Form organischer Funktionsstörungen.

Der Schrei der Patienten nach kommunikativer Zuwendung verändert das Medizinsystem. Eine systemorientierte Dialektik und Handlungsweise in der Medizin ist nicht nur ein peripherer, sondern das zentrale Gebot von Heilungsprozessen.

Die SED®-Methode führt im Dialog viel Neuem, Unerwarteten, Öffnenden, Verstörenden und produktiv Zufälligem. Genug, um das Problemsystem zu destabilisieren und eine heilsame Verstörung auszulösen. Dabei muss der Coach vor allem Respekt wahren, denn nur so entsteht ein Klima des Vertrauens. Das ermutigt zu dem Wagnis, Neues zu erproben und den auf subjektive Gewissheit basierende Konflikt aufzugeben.

Lebensnöte und Krankheiten entstehen dann, wenn man gegen seine eigene Natur, gegen sein eigenes System lebt – was bei der Menge der diversen Herausforderungen durch Familie und Beruf nur allzu leicht geschieht.

Konflikte, Krisen und Krankheiten: All das kann Ausdruck einer gestörten Ordnung im System sein.

Gordon Magerkurth

 
 

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Berufsverband Deutscher Präventologen e.V.

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